Was ursprünglich als Liebesgedicht geplant war, verkümmerte dank Einfallslosigkeit gen Satire.


Planlos schwingt er auf und ab,
beschrieben mit Tränen und Blut.
Pfeifender Wind hält ihn wild und auf Trab,
die Schrift funkelt heller als Glut.

Er fliegt über Bäche, durchs rauschende Tal,
er fegt über Wiese und Wald.
Er sprüht so vor Sehnsucht, er lodert vor Qual
und wird selbst vom Winde nicht kalt.

So fliegt er hinauf und so fliegt er dahin,
er findet den Weg schon, zu ihr.
Die Antwort erwartet der Schreiber mit Gin,
mit Brandwein, mit Whisky und Bier.

Planlos schwingt er auf und ab,
beschrieben mit Tränen und Blut.
Pfeifender Wind hält ihn wild und auf Trab,
die Schrift funkelt heller als Glut.