Als ich heute auf der Rückfahrt von Magdeburg mein Fahrrad wieder da abholte, wo ich es abgestellt hatte, begann ein interessanter Dialog:

Er: “Wir haben mal ne Runde mit dem Fahrrad gedreht, da ist ja mein Eduscho-Fahrrad besser..”
Ich: “Joa, ist ja auch nicht meins, sondern für meinen Cousin, der ist fünf.”
Sie1: “Was?! Aber das ist doch viel zu hoch für den.”
Sie2: “Und putzen solltest du es auch.”
Ich: “Es geht ja auch nicht um das Fahrrad, sondern um den Akt des Schenkens an sich.”

Es folgte ein kurzer Augenblick des Nachdenkens, dann ein hinnehmendes Schulterzucken.
Ich hab noch nie so gelacht wie in dem Moment, als ich aus dem Zug ausstieg.