Als ich am 23.12. in meine Wohnung kam, um sie einem Bekannten zu zeigen, dachte ich eigentlich nicht, dass etwas besonderes passieren würde. Als er dann das Bad beäugelte und sagte, dass Wasser von der Decke kam, nahm ich erst an, es sei ein Scherz – war es aber nicht. Ich legte einen Lappen unter die tropfende Stelle – ein perfektes Quadrat – und entfernte mich für die Feiertage wieder in die Heimat – mehr konnte ich nicht machen. Zumal ich es für etwas einmaliges hielt.

Am 26. kehrte ich zurück und sah, dass es <em>kein</em> einmaliges Ereignis war. Da Behörden für gewöhnlich zwischen den Jahren schwer erreichbar sind, beschloss ich, die Meldung des Falls auf den 4. Januar zu verlegen. Da hätte mein Hausmeister Sprechstunde. Aber er war schneller als ich. Vor ein paar Minuten erschien er an meiner Tür – die Mieter unter mir haben dasselbe Problem. Nach einer Erklärung ging er nach oben und kam just zurück, als ich hier mit dem Schreiben anfing.

An dieser Stelle eine Anmerkung: Scheiß Feiertage. Ich dachte, heute wäre Mittwoch… Der Hausmeister hat aber Donnerstags Sprechstunde – also heute.

Wenn alles trocken ist, darf ich dann einen Maler beim Hausmeister bestellen, der den Wasserschaden richtet.