Informatiker – ein (a)soziales Volk
- 02.04.2008 03:32
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[Updated: 04.04.08]
Die Anmeldung für drei der fünf Übungsgruppen für Informatiker des zweiten Semesters ist schwer nach hinten losgegangen. Doch beginnen wir die Geschichte von vorn:
Vor einiger Zeit wurde die Eröffnung der Eintragung für die Übungsgruppen von [Vorlesung A] für gestern (Montag) 13:00 Uhr bekannt gegeben. An diesem Termin wurde all die Zeit lang nicht gerüttelt, obschon bekannt war, dass wir unmittelbar davor [Vorlesung A] hören mussten, während unmittelbar danach [Vorlesung X] folgte, in der es ein striktes Laptopverbot gibt (Update: zum Mitschreiben der Vorlesung ausgenommen).
Im letzten Semester hatte sich bewährt, die Einschreibung für die Übungen weit vorher anzukündigen und dann zu Zeiten durchzuführen, in denen jeder die Möglichkeit hat, daheim zu sitzen und sich einzuschreiben. Von dieser Vorgehensweise wurde in diesem Semester Abstand genommen.
Am Tag der Einschreibung stellt sich um 12:45 heraus, dass die Anmeldung bereits geöffnet ist. Panik bricht aus, da viele sich bereits einen Stundenplan zusammengestellt haben und den möglichst auch beibehalten möchten – auch in den “Cliquen” (as opposed to: Übungsgruppen), in denen man sich zusammengefunden hat. Bereits um 12:45 ist die von uns bevorzugte Gruppe voll. Warum, weiß keiner. Wir tragen uns für eine Ersatzgruppe ein, ich schreibe eine Beschwerdemail an die Organisation, in der ich versuche, meine unbeschreibliche Wut auf die Situation in halbwegs zivilisierte Worte zu fassen. Es gelingt mir, wie ich finde, recht gut:
[Grußformel]
mit Schrecken stellten wir heute um 12:45 fest, das die Anmeldung bereits geöffnet war. Ursache dafür war wahrscheinlich fehlerhafte Programmierung der Zeitumstellung [Anm. des Autors: die Vermutung war falsch]. Damit konnten sich Studenten bereits um 12:00, also während der Vorlesung, für die Übungen eintragen, wodurch die von uns bevorzugte Übung, [Beschreibung], bereits weit vor dem eigentlichen Beginn der Anmeldung voll war.
Ich empfinde diese Situation als unendliche Sauerei für alle Studenten, die der Vorlesung nichts ahnend weiter folgten, um etwas zu lernen, und somit die Chance auf eine gute Gruppe verloren.Meine Verachtung in der Sache geht natürlich auch hauptsächlich an den Programmierer bzw. Serverbetreuer. Ich möchte mich für meine Wortwahl entschuldigen, jedoch, mit Verlaub: Ich bin stinksauer. [Anm. des Autors: die "Verachtung an den Programmierer" hätte ich wirklich weg lassen sollen, Entschuldigung]
Im fairen Idealfall folgt eine E-Mail an alle Angemeldeten und eine erneute Eröffung der Anmeldung zu einem anderen Zeitpunkt (außerhalb der Vorlesungszeiten).
Mit freundlichen Grüßen,
Markus Köppen
Es folgte die [Vorlesung X], danach die Übung zur [Vorlesung X]. Ich prüfte meine E-Mails. Eine Antwort der Organisation. Die Einschreibung sei bereits um 12:45 möglich gewesen, weil es eine Beschwerde gegeben habe, dass um 13 Uhr eine Vorlesung ohne Laptopmöglichkeit stattfinde. Das stimmt so. Nicht in Ordnung ist, eine solche Änderung nicht vorher anzukündigen. Später erfuhr ich vom Verfasser dieser E-Mail, er habe die Organisation gebeten, aus Fairnessgründen die Einschreibung auf 19 Uhr zu verschieben, damit jeder die gleichen Chancen hat. Das verschweigt mir die Organisation ebenfalls in der Mail.
Es folgte eine E-Mail-Konversation (von meiner Seite aus erneut mit Entschuldigungen für den Ton der letzten Mail unterlegt) mit dem Ergebnis einer Verabredung für den nächsten Tag im Büro der Organisation, um das Problem zu lösen.
Heute (Dienstag) Morgen fand [Vorlesung B] statt, in der die Ankündigung fallen gelassen wurde, dass direkt in ihrem Anschluss (15 Minuten später) die Anmeldung für die Übungen erfolgen sollte. Unbehagen bei allen, die ohne Laptop zur Vorlesung erschienen sind (was man eigentlich zum guten Ton zählen würde: eben NICHT in der Vorlesung mit dem Rechner zu spielen). Ich begebe mich nach [Vorlesung B] in einen Computerraum und will die Zeit bis zur Eröffnung irgendwie überbrücken. Eher aus Spaß spiele ich mit dem Übungsanmeldeformular für [Vorlesung A], ersetze in der Adresszeile die Kurzform von [A] mit der Kurzform von [B] und bin, zu meiner Verwunderung, in der offensichtlich bereits eröffneten Anmeldung – die Hälfte der Plätze ist bereits belegt (und das, obwohl das Skript nachweislich über eine Funktion verfügt, die vorzeitige Anmeldung verhindert – offensichtlich ausgeschaltet). Völlig schockiert hämmere ich meine Daten in das Formular und verweigere sofort darauf anderen Anwesenden im Raum den Blick auf die Adresszeile (wofür ich mich ausdrücklich entschuldigen möchte, jedoch: Wenn soetwas passiert, reagiere ich leicht panisch – und ich wollte mir und meiner Arbeitsgruppe den Zugang zur selben Gruppe ermöglichen. Nichtsdestotrotz: Entschuldigung) – melde mich ab um laufe zurück in den Hörsaal, wo “meine Clique” noch mit ihrem Laptop auf 13 Uhr wartete und derweil Bilder bestaunte. Auf anderen Laptops im Hörsaal sah ich ebenso die Anmeldung leuchten – der fehlende Schutz war offensichtlich ein offenes Geheimnis.
Während meine Leute sich also in die Übungsgruppe eintrugen (sie haben es tatsächlich noch geschafft – Gott sei Dank), höre ich – die Anmeldung ist noch immer nicht offiziell eröffnet – eine andere “Clique”, die ausgelassen feiert und häufig lacht und “geil” fallen lässt. Es stellt sich heraus: Diese “Clique” hatte die Schwachstelle in der Sperre bewusst ausgenutzt und sich bereits am Vorabend eingetragen und brüstet sich jetzt damit, sich nun nicht durch die Anmeldung kämpfen zu müssen. Ebenso haben sie sich für die Übung zu [Vorlesung C], für die, wie sich herausstellte, noch nichtmal ein Einschreibetermin veröffentlicht wurde, eingetragen.
Meine Wut auf die Organisation stieg erneut an. Wenige Minuten später würden wir ein Gespräch haben, in der wir die Probleme beseitigen würden. Ich beruhigte mich. Wir würden das schon hinbekommen, man würde sich darüber ausreden. Wir gingen hin.
Die heitere Diskussionsrunde wurde durch die Organisation eröffnet, indem sie meine Mail ausgedruckt vor sich liegen hatte und beanstandete, dass diese keine Diskussionsgrundlage bieten würde. Man habe die Wörter “Sauerei”, “Verachtung” und “stinksauer” markiert, sie dem Dozenten gezeigt und beschlossen, dass damit die ganze Nachricht nichtig sei. Wir begannen also bei null.
In der darauffolgenden Diskussion stießen unsere Argumente auf taube Ohren [Update: näheres dazu im unten abgebildeten Brief]. Es war kein Gespräch oder eine Verhandlung, es war eine geplante und strukturierte Absage, ohne jegliches Interesse, irgendwas zu ändern.
Es folgte der Hinweis, dass man die Übungseinschreibung wohl das letzte Mal so geregelt hat, man lernt schließlich daraus, wenn solche Mails kommen (wobei 20 andere das “wesentlich freundlicher und netter” ausgedrückt haben und man da natürlich viel eher bereit wäre, zu helfen). Man plant, nun die Übungsanmeldung zu einem zufälligen Termin zu öffnen und diesen nicht bekannt zu geben.
Fazit: Ich hab mich nicht darum geprügelt, Freitag nicht kommen zu müssen, sondern dafür, dass alle gleich behandelt werden sollen. Es gibt nunmal auch Leute, die keine eigene Wohnung am Campus haben (zu dieser Gruppe zähle ich z.B. persönlich nicht) und die dann ungern 6 Stunden an der Uni rumhängen und nichts zu tun haben – und man sollte auch diesen Leuten die Chance geben, sich einen Stundenplan zusammenzustellen. Das Problem lag hier eindeutig im Prinzip. Das Prinzip der Gleichbehandlung der Studenten. Wäre die Anmeldung zu einem passenden Zeitpunkt erfolgt und wirklich für alle zum gleichen Zeitpunkt zugänglich gewesen, hätte ich mich im Fall mit einer schlechten Gruppe abgefunden und mich nicht weiter beschwert. Es gab aber eindeutig einen Mangel an moralischer Konsequenz sowie technischer Sicherheit, der durch [gewisse Gruppen] absichtlich für den eigenen Vorteil missbraucht wurde.
Genau soetwas werde ich nie so stehen lassen.
Es wird Zeit, dass Organisatoren die technischen Möglichkeiten, die sie haben, nutzen und sich im Vorfeld eine intelligente Strategie zu überlegen, wie man eine Anmeldung fair für alle gestalten kann.
Update:
[Grußformel]
ich bin froh, dass das Anmeldechaos mit der [Anmeldung zu Vorlesung C] vorbei ist. Abschließend möchte ich allerdings ein kleines Resümee von mir geben.
Anfang März traf ich mich mit [Person A], damit wir uns gemeinsam einen Stundenplan für ihn, [Person B] und mich zusammenstellen können. Uns ging es dabei weniger darum, nicht am Freitag kommen zu müssen (dass wir am Freitag nichts haben, stellten wir nämlich erst fest, als wir fertig waren), sondern vor allem um die Aufteilung der Aufgabenpakete auf verschiedene Tage. Z.B. wäre es sehr unpraktisch, an einem Wochentag drei verschiedene Übungen zu Programmier-Vorlesungen ([Vorlesung A], [Vorlesung B] und [Vorlesung C]) zu haben, da sich einer von uns stets mit der Programmierung herumschlägt und die Akkumulation dieser drei Übungen auf einen Tag damit sehr ungünstig wäre.
Wichtig war uns auch, geregelte Pausenzeiten zu haben, bspw., um gemeinsam Mittag essen gehen zu können (was uns z.B. Montag und Donnerstag nicht gelungen ist, weil wir dort von 9:00 bis 17:00 quasi durchgehend Lehrveranstaltungen haben und die jeweils zwei akademischen Viertel gerade reichen, um den Raum bzw. das Gebäude zu wechseln).Sie sehen: Gerade wenn man das Studium nicht alleine, sondern in einer Gruppe bestreitet, wird es schwierig, alles zu koordinieren. Auch Prof. Horton predigt uns grundsätzlich Planung und Zeitmanagement. Dies ist bei derlei verworrenenen Anmeldeumständen schlicht unmöglich.
Vorab möchte ich betonen, dass ich keineswegs eine Änderung wünsche, da ich froh bin, dass alles vorbei ist. Ich möchte vielmehr aufzeigen, warum wir mit den Umständen ein Problem hatten (und dass es keineswegs nur egoistische Gründe waren, sondern vor allem jene, die sich vom moralischen Prinzip der Gerechtigkeit ableiten – schließlich waren wir ganz offensichtlich nicht die einzigen, die gewissermaßen benachteiligt wurden).
Zur [Anmeldung zu Vorlesung A]:
Die Anmeldung wurde unangekündigt 15 Minuten vorher eröffnet, wodurch es nur jenen, die in der Vorlesung sowieso den Laptop offen haben, möglich war, dies rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Alle, die den Laptop in der Vorlesung ausgeschaltet lassen (was wünschenswert ist) bzw. gar nicht erst einen Laptop dabei hatten (z.B. aus finanziellen Gründen), wurden damit unbewusst benachteiligt.Zur [Anmeldung zu Vorlesung B]:
Die Anmeldung wurde zum vorher genannten Zeitpunkt auf der Übungsseite verlinkt (jedoch, siehe oben, erneut direkt nach der Vorlesung). Allerdings war der Link bereits auf der Seite enthalten: nämlich als Kommentar. Einige haben den Link bereits am Vorabend gefunden und den gesamten Freundeskreis eingeweiht. [Eine gewisse Gruppe] z.B. war, als die Anmeldung gerade offiziell eröffnet wurde, damit beschäftigt, zu feiern, zu lachen und herumzuposaunen, dass man sich schon längst eingeschrieben hat und sich deshalb entspannen und sich stattdessen über die armen Opfer, die jetzt voll unter Stress stehen, lustig machen kann (“Geil … geil … haha … geil”). [Update: Abschnitt entfernt] Sie sehen: Auch hier wurden vor allem Einzelpersonen und Personen, die keinen anderen, inoffiziellen Weg auf die Anmeldeseite gesucht haben, stark benachteiligt [Update: Abschnitt redundant --> entfernt].Zur [Anmeldung zu Vorlesung C]:
Dass die Anmeldung unverhofft bereits vorher offen war und alle Einträge gelöscht wurden, wissen wir bereits. Hier haben Sie sich [hinterher] für eine Zufallsanmeldung entschieden. Dass allein schon dadurch Gruppen vor Einzelpersonen bevorzugt werden, weil diese im Durchschnitt n mal so oft prüfen können (2*n Augen sehen mehr als 2), ob die Anmeldung geöffnet wurde, um dann den Rest der Gruppe zu informieren, dürfte ebenso klar sein. Ein weiteres Problem war, dass ich [Prof. A] in der Vorlesung gefragt habe, auf welcher Seite der Link zur Anmeldung erscheinen wird. Seine Antwort: Auf der Tutorien-Seite. Ich glaube, Sie wissen, dass das nicht der Fall war.
Unvorteilhaft war auch, dass die URL der Anmeldung [nach der vorausgegangenen Aktion] nicht geändert wurde. Ich habe diese Seite nicht überprüft, halte es aber für möglich, dass die Anmeldung erneut bereits geöffnet war, als sie noch gar nicht verlinkt war.In einer Gesellschaft wie unseren ist das Thema Gleichbehandlung der Menschen von immenser Bedeutung. Sie haben in ihrem E-Mail-Postfach (nicht nur von mir) mitbekommen, wie groß der Aufschrei ist, wenn Menschen feststellen, dass sie benachteiligt werden. Gerade bei sehr zeitkritischen Dingen und Chancen spielt die Gerechtigkeit der Zeitfrage eine große Rolle. Ihnen ist sicherlich bekannt, dass nach einer Anmeldung bereits nach weniger als einer halben Minute die ersten Gruppen voll sein können und dass somit eine Abweichung von diesen 30 Sekunden bereits das Aus für den Plan heißen kann – was derjenige, dessen Möglichkeiten um 30 Sekunden nach hinten verlagert wurden, natürlich als immense Einschränkung seiner Rechte empfindet. Aus diesem Grund ist es notwendig, Ereignisse, die in ihrer Ausdehnung so kurz sind, für alle genau gleich zu regeln.
Sehr schön hat das [Prof. B] ([Vorlesung X]) gelöst: Sie bestimmte einen Ort, der eindeutig durch einen Link definiert wurde, und bestimmte eine Zeit, von der sie wusste, dass es für die meisten Studenten möglich wäre, an diesem Zeitpunkt sich einen Rechner zu suchen und die Anmeldung vorzunehmen. Im letzten Semester war es 22:00 Uhr am Tag der ersten Vorlesung, in diesem Semester 16 Uhr an einem Tag in der vorlesungsfreien Zeit. Wenn man den Link vorher besuchte, wurde einem mitgeteilt, wann die Anmeldung eröffnet wird und dass alle Anmeldungen, die evtl. vorher durchgeführt würden (was eigentlich nicht möglich war), gelöscht würden. Auf die Sekunde genau öffnete dann die Anmeldung. Die ersten Gruppen waren zwar erneut bereits nach 30 Sekunden voll – dennoch hatte keiner einen Grund, sich zu beschweren: Alle hatten dieselben Startvoraussetzungen – durch einen weiteren Faktor: Die Anmeldung erfolgte sofort, nicht erst, nachdem ein Link in einer E-Mail geklickt wurde.
Das Problem nämlich: Manche E-Mail-Provider lassen sich etwas Zeit bei der Auslieferung der E-Mails (bei der [Vorlesung C]-Anmeldung brauchte Arcor 30 Minuten, bis die Nachricht ankam – als ich das merkte, schob ich eine Anmeldung über GMail hinterher, die binnen Sekunden eintraf). Bis die E-Mail angekommen ist, vergeht so viel Zeit, dass die Gruppe bereits voll ist, wenn die Mail ankommt. Der Grund: Es werden von ihrem Skript mehr E-Mails rausgeschickt, als Plätze vorhanden sind. Trägt man sich, nachdem man gemerkt hat, dass die Mail nicht mehr rechtzeitig kommt bzw. gekommen ist, für eine andere Gruppe ein, beginnt das Spiel von vorn.Mein persönliches Fazit:
Ich stimme Ihnen zu: Es kann und wird nie eine absolute Gerechtigkeit geben, aber man kann, wie Frau [Prof. B], versuchen, Umstände, die zu gefühlter Ungerechtigkeit führen, von vornherein zu vermeiden.Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine E-Mail zu lesen. Ich möchte mich noch einmal für die von mir verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Köppen
eigentlich bin ich auch ein Typ, der viel in Quelltexten rumherstöbert. Der Link zur Anmeldung war auskommentiert schon vor 13.00 Uhr in der Webseite enthalten.
Das ich da nicht eher draufgekommen ist, finde ich für mich eigentlich beschämend.
Weil man bei der eigenen Programmierung an so etwas eigentlich denkt.
Na gut, mußte auch umplanen, hält sich aber in Grenzen.
beim lesen deines blog-einntrags denk ich mir nur so: und so entstehen gerüchte. lol, was du da über manche “menschen”, “organisationen” etc. schreibst… no comment.
war halt alles blöd gelaufen, aber rumheulen ist nicht der richtige weg udn sehrdiplomatisch gestaltete sich deine mail an die “organisation” ja auch nicht sehr diplomatisch und höflich vormuliert, wie es sein sollte (davon abgesehen, dass du hier und da im blogeintrag geflunktert hast
).
also nciht zu viel drüber aufregen, das semester geht so schnell vorbei und dann muss man eben mal am freitag was amchen, statt frei zu haben (das tuuut mir jetzt aber leid), aebr ich erinenr nur an horton und das zeitmanagement. amn kann alles planen
also viel spaß im nächsten semester.
man sieht sich (mal sehen, ob ich nächstes semester von dir gekillt werd, weil ich vorher in ner übung war
)
mach’s nächstes mal einfach besser. viel glück *g*
Ähm. Es geht nicht um mich. Ich hab Freitag immer noch frei – trotzdem sollte es mir (vor allem auch im Namen derer, die es ebenso ankotzt, sie aber das Maul nicht so weit aufreißen wie ich – und davon gibt es inzwischen einige) gestattet sein, mich über Missstände aufzuregen.
Ich hab auch das unheimliche Glück, direkt am Campus zu wohnen, und muss demzufolge im Zweifelsfall für eine Vorlesung oder Übung keine Stunde Zug fahren (Beispiel: Dessau) – oder zwei, inkl. Rückweg. In solchen Fällen wird es auch unangenehm, wenn plötzlich 4 oder 6 Stunden Pause anstehen – jede Woche.
Und dann hilft auch Hortons Zeitmanagement wenig.
Ich glaube auch, du hast das Argument nicht verstanden: Zeitmanagement war der AUSLÖSER für den ganzen Schlamassel. Zeitmanagement zu nutzen, wenn man dann aufgrund solcher Umstände einen vermurksten Stundenplan hat, bringt herzlich wenig.
Wenn ich nicht so faul wäre, würde ich jetzt vor dir im URZ stehen (oho, Herr Köppen kann IPs interpretieren) und sehen, wer du bist (wobei ich es mir sowieso denken kann und es, davon abgesehen, beinahe irrelevant ist).
Dass der erste Brief nicht gerade diplomatisch war, ist mir schon bewusst (das war es mir auch beim Schreiben), aber es hätte mich dann doch gefreut, wenn du den Beitrag zu Ende gelesen hättest, denn da war noch ein zweiter Brief, der m.E. schon recht diplomatisch formuliert ist.
Zu deinen Anschuldigungen:
“Menschen” habe ich in der Tat nur an einer Stelle zweimal benutzt, nämlich da, wo es um den Aufschrei bei Ungerechtigkeit geht. Was stimmt daran nicht? Oder war das etwa gar kein Zitat von dir?
Und “Organisation” habe ich grundsätzlich im Singular verwendet, wobei damit eine Person gemeint war, die ich, der Grund dürfte bekannt sein, ungern namentlich nennen möchte.
Über die “Flunkereien” möchte ich gern per Mail aufgeklärt werden, das wird dann behoben. Ich glaube allerdings, dass dieser Kommentar nur zur Provokation oder Diffamierung gedacht war (Lügen unterstellen lasse ich mir jedenfalls nicht). Oder doch zur Verschleierung der eigenen Fehler (je nachdem, wer du bist)?
Es grüßt,
Markus (der es, nebenbei, vorzieht, wenn Kommentare nicht anonym abgegeben werden, weil das ja grundsätzlich ein prima Löschvorwand wäre, den ich, weil ich ja ein so sozialer Mensch bin und die Meinungsfreiheit als solche respektiere, nicht nutze)
PS:
Hör auf, so egoistisch und egozentrisch zu sein, wirkt nicht so pralle in einer Sozialgesellschaft.
PPS:
Du hast nichts verstanden, QED.
ich hab den artikel/blog-eintrag jetzt mal gelesen und da ich leicht davon betroffen bin (ja, bin mitglied der pseudo-clique), wollt ich mich auch mal äußern ^_^
also im großen und ganzen war es auf jeden fall sch****, dass es einfach früher freugeschalten war, meines wissens nach wegen einem rené z. (mit dem bist du doch eigentlich so gut befreundet, hat er dir nicht gesagt, dass das früher geht?). aber soweit ich weiß, hat eine frau x das auch nur gemacht, da dieser herr meinte, dass 13 uhr eine vorlesung ist, die ja erst c.t. anfing (d.h. er hat sie angeschwindelt, oder? aber nun auch egal XD). aber naja, aufregen ist jetzt eh zu spät, oder?
am meisten tat mir ja der arme nürni leid, während seiner vorlesung sind eh schon immer viele laut, aber das war ja besonders extrem… nicht sehr nett von uns allen -_-
aber eins stimmt, die ohne lappi sind immer arm dran, das kann ich selbst bezeugen und da ist mal heilfroh, wenn es doch ein paar “deppen” (nicht böse gemeint, bin nur gegen in-der-vorlesung-zocker) im freundeskreis gibt, die lieber zocken als aufpassen und daher einen rechner dabeihatten. sei’s drum.
solang das mit den gruppen einigermaßen klappt ist ja gut. nur nen zufälligen termin, den keiner weiß, ist auch doof.
mann, warum kriegen die das nicht gebacken?
aber nur fürs protokoll (ich hab gelernt, aufzuhören, mich zu rechtfertigen, aber das muss leider sein, nur zur klarheit ^^°), die anmeldung war für einige “fara-schwachmaten” nicht früher (sonntag abend) freigeschalten. wir haben uns über ihre lappis mit ihnen zusammen im h3 angemeldet, als um 12.45 schon frei war, was die beiden nur durch zufälliges wildes surfen bemerkt haben.
naja, das mit der anderen anmeldung, die durch änderung der link-endung aufrufbar war, das war halt auch doof (obwohl das mehrere mitbekommen haben, nicht nur einer der zwei faras), ging das eigentlich wie sonstwas durch den raum. blöd, dass du da gerade im pool warst :-/ war halt doof gemacht, aber naja, sind nicht alle informatiker manchmal cheater? ^^° das war kindisch, aber irgendwie war die versuchung des verbotenen doch ein guter anreiz ^^ sorry wegen dem stress, aber da waren leider knapp 80 informatiker beteiligt… und bei fach 3 wurde die anmeldung ja wieder gelöscht, wenigstens was.
hoffen wir einfach, dass es nächstes semester besser klappt
und markus: ich finde die zweite mail schöner als die erste, sie ist nicht nur netter geschrieben, sondern einfach… naja, schöner und netter ^^° nächstes mal vielleicht gleich so versuchen. aber wer weiß, ob das was gebracht hätte…
aber lasst uns alle nicht mehr streiten, nun ist es so spät! alle wieder lieb zueinander sein und beim spieleabend in einer woche fun haben
Hallo Anja,
gäbe es dich nicht, ich wäre wirklich der Meinung gewesen, ich hätte mir das alles eingebildet und führe mir mit einem fiktionalen Text den Hass aller Kommilitonen zu.
Ich war eigentlich der Meinung, ich beschwere mich hauptsächlich über die unzureichende Sicherung und Planung der Anmeldung (und nur nebenbei um dessen Missbrauch). Und jetzt geilen sich alle an dieser ach so schlimmen Beleidigung dieser zwei Studenten auf (die übrigens überhaupt nicht auf die Aktion bezogen war, sondern auf mein Bild vom Gesamtverhalten von R.M. und teilweise auch C.R., wobei ich es bei Letzterem tatsächlich schlechter einschätzen kann) – und die eigentliche Intention dieses Textes fällt in den Hintergrund und wird vergessen.
Dass ich den Fara da mit reingebracht habe, hat nichtmal etwas mit dem Fara zu tun, sondern ergab sich nur deswegen, weil ich ein solches Verhalten für ein Fara-Mitglied/-Helfer halt daneben finde und das einfach mal mit erwähnen wollte; so wie z.B. auch versuchte Einschleusung von PHP-Code mittels SQL-Injection (What? PHP through SQL?!) durch die Suchfunktion meines Blogs – hinter dem ich nach IP-Probe auch R.M. vermute (verbessert mich, wenn ihr wisst, wer es wirklich war).
Dass das von R.Z. ausging, ist mir in der Tat völlig neu. Wundert mich ehrlich gesagt auch, zumal er a) im entscheidenden Augenblick selber nichts wusste und zu spät kam (er hatte es jeweils von mir erfahren, weil ich das bei [A] vom Kommilitonen neben mir mitbekommen habe und bei [B] ihm selbst gesagt habe. Siehe Beitrag) und b) dabei war, als wir zu fünft bei der Organisation vor der Tür standen – würde ja nicht passen, es sei denn, er ist als Doppelagent sowohl für die Studenten als auch für die Organisation tätig… Woher hast du die Information, dass das von ihm ausging?
Es wird sicherlich mehr als eine Mail gegeben haben (dass 13 Uhr ungünstig ist). Derjenige, mit dem ich gesprochen habe (ich kenne seinen Namen nicht, er wollte ihn mir nicht sagen, aus Angst vor Ärger – längere, irrelevante Geschichte) meinte eben, dass er 19 Uhr vorgeschlagen hatte (bzw. hat er mir sogar die Mail gezeigt).
Dem habe ich soweit nichts hinzuzufügen. Unterschreibe ich so.
Das bezog sich alles auf die Dienstags-Anmeldung (FIN-Hörsal) und dementsprechend Montag-Abend. Dass keiner etwas von der Aktion Montag Mittag wusste, war mir durchaus klar. Wär mir auch neu, wenn ich das anders geschildert hätte…
Ich hatte es just in dem Moment auch im Pool rausgefunden. Jedoch hat R.M. hinterher schulterzuckend und reuelos zu mir gemeint, das wäre bereits alles am Vorabend passiert. War das nun so oder wollte er nur prahlen? In dem Fall ändere ich den Beitrag eben nochmal ab – wobei ich irgendwann glaube, ich bin genug entgegen gekommen – irgendwann ist er bei sowas selbst schuld.
Und eins möchte ich noch betonen: Ich trauere nicht um meine Gruppen (mit denen kann ich gut leben), sondern vor allem um diejenigen, die eben nicht am Campus wohnen und dann die miesesten Veranstaltungszeiten erwischt haben. Es ist also nicht schlimm, dass ich gerade im Pool war. Das Schlimme ist, dass es überhaupt dazu gekommen ist.
Klar sind Informatiker manchmal Cheater. Aber bestimmte Leute sollten das in ihrer Position nicht auch noch toll finden – und sich hinterher rechtfertigen wollen, indem sie versuchen, mich quer durch den Dreck zu ziehen (siehe Kommentar 2), anstatt selbst auch nur einen Funken Anstand zu zeigen.
Und, um den Rahmen zu schließen, erneut die Betonung: In dem Artikel ging es nicht zu die beiden; nicht darum, dass ich sie schon vorher als “Schwachmaten” empfunden habe; und nicht um den Fara: Es geht um die verkorkste Anmeldung und darum, dass sich daran im nächsten Semester etwas ändern sollte – und das würde es nicht, wenn es keine Arschlöcher, Polemiker, polarisierende Idioten und Großmäuler (wie mich) gäbe, die darauf aufmerksam machen und sich dafür dann hinterher in den überdimensionalen Allerwertesten beißen dürfen. Anbei: Bei dem “Schlichtungsgespräch” im Büro zeigte sich die Organisation sogar überrascht (und uneinsichtig -.-), dass sich überhaupt jemand daran stört, dass es nicht geregelt abläuft, woraufhin erst dieser ganze Beitrag entstanden ist.
Klar wäre das von Anfang an auch freundlicher gegangen, aber dazu hatte ich in DER Situation (erste E-Mail) wirklich den Nerv nicht; und nach der “Schlichtung” erst recht nicht mehr: “Wenn keiner zuhört, muss ich mir eben Gehör verschaffen”. Und mein Schreibstil ist mein Schreibstil. Ein sarkastischer, verzerrender, polemischer, einseitiger und provokativer zwar, aber meiner.
—
Von mir aus erkläre ich jetzt den Titel (der ja nun leider auch schon Ziel von Attacken war): Wie im zweiten Brief ersichtlich ist, benutze ich die Gruppenbildung, die auch unter den Informatikern stattfindet, als Argument, dass eine Zufallsanmeldung sehr ungünstig für Einzelpersonen ist. Daher mein innerer Schluss: “Der Informatiker – ein soziales Wesen”.
Da in der gesamten Aktion aber auch Leute in Erscheinung getreten sind, die sich nicht sehr sozial verhalten haben (R.M. hat sich dabei nur als der bei Weitem Auffälligste erwiesen), wurde ein A in Klammern davor gesetzt. Und weil das dann zu lang für die rechte Spalte meines Blogs war, wurde spontan das Volk draus.
Und ganz ehrlich: “Der Informatiker – ein soziales Wesen” – das kann man in der FAZ bringen, aber nicht in einem Blog, des auch gelesen werden soll.
wow, immer diese langen texte ^^°
hm, also wir haben mit einer gewissen frau gesprochen und sind irgendwie zu dem autor der “bitte früher”-mailg ekommen und haben den namen r.z. genannt und sie meinte nur “woher wisst ihr das denn schon wieder?” aber keine ahnung, vielleicht hat sie auch einen anderen r.z. gemeint, ichw eiß es nicht… ist mir eigentlich auch egal ^^°
auch vorlesung 2 vom diesntag war nicht montag freigeschalten, sondern erst nach 10.30, also da wollte sich entweder jemand aufspielen oder es gab kommunikationsprobleme.
also beim no-name-comment glaub ich nicht, dass das einer der zwei genannten typen war, ich glaube, die haben genug rückrat, um zu ihrer meinung zu stehen und außerdem klingt das für mich eher nach wem, der keinen plan hat, nur wortfetzen aufgeschnppt hat, ohne zu wissen, was los ist, und sich aufspielen wollte… da würd ich nicht weiter drüber nachdenken ^^°
aber die gruppenbildung als argument zu benutzen find ich gut, es ist ja wirklich so.
legen wir das thema ad acta und hoffen, dass alles nur besser wird in nächster zeit und in der zukunft
Von einer solchen Mail hätte aber R.Z. nichts, weil wir uns einen gemeinsamen Stundenplan ausgearbeitet haben. Und dann wäre er ja schön blöd, uns nichts zu erzählen. (gefragt habe ich ihn auch, und überhaupt, siehe letzter Kommentar von mir)
Ich glaube, ihr und diese gewisse Frau haben verschiedene Dinge gemeint…
hm, mag sein, ich weiß es nicht und eigentlich ist es mir inzwischen auch recht egal, wer was gemacht hat.
weg vom tisch damit und weitergelebt ^^