Ich habe gestern einen meiner <Lehrmeister> gefragt, wie er sich denn die Lehre vorstellt; die <Tafelanschriften> seien so voll, dass man immer im Lesefluss gestört wird, weil er meistens nach der Hälfte der Zeit, die man zum Lesen bräuchte, <abwischt>. Und das sei ja schließlich kontraproduktiv, weil man die <Schüler> ja damit dazu verleitet, die <Tafelanschriften> im Endeffekt aus Frust gar nicht mehr zu lesen, weshalb man sie sich ja auch sparen könnte. Wäre es nicht besser, wenn man den Stoff auf den <Tafeln> etwas komprimiert, sodass man nicht 150 <Tafelanschriften> pro <Unterrichtsstunde> durchrattern müsste?
Die Antwort: Er stellt einen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt daher alle Informationen in den <Tafelanschriften> zur Verfügung. Seine Betonung beim Vortrag läge auf den wichtigen Dingen, während der <Schüler> die unwichtigeren ja auch zu Hause nachlesen könnte, schließlich sind wir ja eine <Sonderschule> – was ich ziemlich ironisch finde, weil ich bisher jede <Tafelanschrift> zuende lesen konnte, in denen er seine außerordentliche Wichtigkeit oder die Wichtigkeit seiner bisherigen Projekte, während alles andere Müll ist, betont (was gerne mal 80% der <Unterrichtsstunde> einnimmt) und die <Tafelanschriften>, in denen der Stoff erklärt wird, gerne mal überspringt.

Immerhin weiß ich jetzt, was ein Hirsch-Index ist und warum er einen von 25 hat…