Spaß mit OpenOffice.org
- 31.01.2010 17:57
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Archiv für Januar 2010
Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Treibern, um mein Problem mit meiner Netzwerkkarte unter Windows 7 (x64) zu beheben. Erster Hoffnungsschimmer: Völlig inkompatible (Ausschnitt siehe unten) Windows XP-Treiber (da die von Win7 und Vista keinen Erfolg gebracht haben).
Geschwindigkeit: 7 MBit up & down. 10MBit sollen (unter Ubuntu sind 9 MBit down und 8 MBit up drin). Aber immerhin schonmal besser als 1 MBit down und 7 MBit up.
(Die jeweiligen Einstellungen lassen sich unabhängig voneinander ändern – für jeweils einen davon wird ein Systemneustart verlangt (aber nicht benötigt), was bei normalen Windows-7-Treibern entfällt. Die Einstellmöglichkeiten unterscheiden sich teilweise, z.B. “Aktiviert” vs. “Aktivieren”)
Ich glaube, diese doppelten Einträge entstehen, weil die alten Treiber nie wirklich deinstalliert werden – die neuen kommen dann einfach dazu. Ich kann leider auch durch das Deinstallieren nicht verhindern, dass er zuerst automatisch die Windows-7-Treiber nimmt, sondern muss sie immer ersetzen. Also muss ich da wohl mir leben.
Heute Abend bekam ich noch Besuch von Frank, seinem Laptop und einer alten Netzwerkkarte.
Zuerst hatte sein (XP-) Laptop das gleiche Problem wie mein PC (und die gleichen Geschwindigkeiten), nach einer Umstellung von “Automatisch” auf “10 MBit vollduplex” bei der Netzwerkkarte hatten wir allerdings eine perfekte 10/10-MBit/s-Verbindung (also ein Zugewinn von 9 MBit im Download und 3 MBit im Upload).
Danach haben wir recherchiert, wie man diese Einstellung unter Ubuntu vornimmt und haben es dann auf meinem (Windows 7-) PC mit der Ubuntu-LiveCD ausprobiert. Ergebnis: Perfekte 10/10-MBit/s-Verbindung.
Diagnose: Windows 7 ignoriert bei mir den Zwang, die Netzwerkkarte in einem bestimmten Modus laufen zu lassen. Die Änderung der entsprechenden Einstellung, die auf Franks XP-Laptop und unter Ubuntu den Unterschied gemacht hat, wird, egal, was man einstellt, vollkommen ignoriert.
Google deutet nicht darauf hin, dass das ein verbreitetes Problem ist. Irgendwer ne Lösung (einen bestehenden Hotfix) parat?
Wie bereits gesagt hat das URZ vor Kurzem die Netzwerkgeschwindigkeit für alle auf 10 MBit/s festgesetzt, während früher durchaus 50 MBit/s in beide Richtungen möglich waren (nachts). Bei mir ergab sich allerdings das Problem, dass von diesen 10 MBit/s nur 1,25 MBit/s im Download und 7 Mbit/s im Upload ankommen. Da ich vorher bis zu 50 MBit/s erreicht habe, bezweifelte ich, dass es an meinem Rechner liegt.
Ich hatte heute zwei URZ-Mitarbeiter hier. Ein Festangestellter und ein Praktikant.
Schritt eins: Er stöpselt seinen Laptop ans Kabel, macht online einen Speedtest und bekommt fast volle 10 MBit/s down und 7 MBit/s up.
Schritt zwei: Er stöpselt das Kabel wieder in meinen Rechner, ich mache einen Speedtest. 1,25 MBit/s down, 7 MBit/s up.
Schritt drei: Wir updaten meine Netzwerktreiber, meine Motherboardtreiber, alles. Keine Änderungen im Speedtest.
Die Zeit wird knapp, beide gehen. Kurze Zeit später kommt der Praktikant wie angekündigt zurück.
Schritt vier: Wir bauen eine neue Netzwerkkarte in meinen Rechner ein. Windows 7 erkennt sie nicht. Die neuesten Treiber im Netz sind von 2002.
Schritt fünf: Wir starten Fedora von einer LiveCD und probieren nun die OnBoard-Netzwerkkarte (Mainboard: MSI P43 Neo-F) aus. 1,25 MBit/s down, 7 MBit/s up.
Schritt sechs: Wir testen die mitgebrachte Netzwerkkarte unter Fedora. Fast 10 MBit/s down, allerdings nur 8 KiloBit/s up. Ich schiebe es auf das Alter der Netzwerkkarte (keine ordentlichen Treiber mehr für und bla).
Schritt sieben: Ich kaufe mir eine eigene neue Netzwerkkarte (7,50€, Edimax EN-9130XTA). Windows erkennt sie problemlos. Allerdings: 1,25 MBit/s down, 7 MBit/s up.
Schritt acht: Innerhalb von Stunden (100 KByte/s
) lade ich mit eine Ubuntu-CD runter, brenne sie und teste die LiveCD. Ich teste beide Netzwerkkarten. Beide 1,25 MBit/s down, 7 MBit/s up.
So, das ist alles, was ich weiß. Unter Windows habe ich jeweils den Hinweis des URZ-Mitarbeiters getestet, die Netzwerkgeschwindigkeit von “Automatisch” auf “10 MBit/s Vollduplex” zu stellen. Änderte nichts am Speedtest.
Was kann das sein? Ich bin völlig verzweifelt und habe absolut keine Ideen mehr.
Die einzig logische Erklärung für mich ist, dass sowohl mein OnBoard-Netzwerkadapter als auch meine neu gekaufte Netzwerkkarte defekt sind. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass beide denselben Fehler haben?
Vorhin habe ich mich an einen alten Film erinnert, in der die funadmentalistische Oma ihre zukünftige Schwiegerenkelin ablehnt und ihr “Keine Jüdin! Keine Jüdin!” zuruft, da sie ja keine Jüdin ist.
Nach jüdischer Auffassung ist jede Person Jude, dessen Mutter Jüdin ist (sowas lernt man heute schon in der Religionsstunde, in der “Das Leben des Brian” diskutiert wird – in dem Brian gleichzeitig Römer und Jude ist).
Damit ist für einen fundamentalistischen Juden eine nichtjüdische Schwiegertochter (bei einem Sohn) potentiell schlimmer als ein nichtjüdischer Schwiegersohn (bei einer Tochter), denn in erstem Fall wären zukünftige Enkel nicht jüdisch (da die Mutter der Kinder nicht jüdisch ist), bei einem nichtjüdischen Schwiegersohn aber schon (weil die Mutter der Kinder ja Jüdin ist).
Allerdings sind Eltern bei Töchtern um einiges strenger, was deren Partnerwahl angeht – dem Sohn lässt man traditionell einiges mehr durchgehen.
Was ist also für den Fundijuden schlimmer? Nichtjüdische Enkel (und einen Sohn, der eine Nichtjüdin heiratet) oder eine Tochter, die einen Nichtjuden heiratet (deren Kinder aber wiederum den Stämmen angehören)?
Heute bei Roger Cicero in Concert gewesen, in Leipzig.
An einer Stelle hat er ein vorher für dieses Konzert gecastetes Leipziger Mädel auf die Bühne geholt, um ein Duett zu performen.
Ich kannte das Lied vorher nicht, also war ich freudig überrascht, als das Mädel das erste Mal den Refrain sang, die letzte Zeile verrucht hauchend:
Nimm den Hund mit, behalt’ das Haus,
du kriegst das Grundstück und den Benz, ich geb’ auf.
Nimm das Kaffeeservice, die Kreditkarten auch,
denn alles was ein Mann wirklich braucht…
ist eine Hure…
Wofür sie dann wilden Applaus bekam.
Stellt sich im Nachhinein raus, dass es da um “seine Ruhe” ging. Schade, ich fand das eigentlich plausibel.
Außerdem durfte ich feststellen, dass es ziemlich gut für Schnorrer ist, wenn der Becherpfand beim Konzert nur 50 Cent beträgt und die Leute die Becher deswegen stehen lassen. 6€ hab ich verdient – innerhalb von weit weniger als 5 Minuten. Ich war noch lange nicht fertig, wurde aber nicht mehr in die interessanten Reihen gelassen, als die Bühnenarbeiter mit Abbauen anfingen.
Danach waren wir beim Chinesen essen und bekamen als Abschiedsgeschenk Glückskekse. Ich habe dann vorgeschlagen, dass jeder beim Vorlesen seines Keksspruches “- im Bett” anhängt, weil ich das mal bei “Men in Trees” gesehen habe und mal gucken wollte, wie gut das passt.
Mein Schwester hatte: “Ein großes Problem wird sich im nächsten Monat lösen – im Bett”
Mein Vater: “Schwierigkeiten sind normal, deine Erfahrungen werden sich in den nächsten Jahren verbessern – im Bett”
Meine Mutter: “Dir steht ein langes Leben bevor – im Bett”
Ich: “Deine guten Freunde werden immer zu dir stehen – im Bett”
Was Alex hatte, weiß ich schon gar nicht mehr.
Auf der Rückfahrt wurde dann im Radio erzählt, dass Schwesterwelle ein Aussteigerprogramm für Taliban ins Leben rufen will. Ich kann mir schon den Stuhlkreis in der deutschen Botschaft vorstellen: “Hallo, ich bin Ahmed und ich bin Taliban.” – “Hallo Ahmed!”
In den letzten Tagen hab ich hier im Wohnheim arge Geschwindigkeitsprobleme im Internet. Während ich früher weit nach Mitternacht bis zu über 5 MByte/s hatte, erreiche ich heute nur noch 100-250 KByte/s (bei mehreren kleinen Dateien wie z.B. Webseiten natürlich weit weniger), unabhängig von der Tageszeit.
Ich vermutete einen Systemfehler im URZ, da JDownloader immer mal wieder die Verbindung verliert.
Als das Problem nach 3 Tagen immernoch bestand, habe ich gestern eine Mail an das URZ geschickt und heute die Antwort bekommen, dass man aufgrund des hohen Netzwerkaufkommens auf dem Netzwerkrouter zwischen 19 und 2 Uhr die Datenanschlüsse im Wohnheim permanent auf 10 MBit/s reduziert hat.
Da ist es natürlich blöd, dass von den 10 MBit/s nur 1,25 auch tatsächlich bei mir ankommen.
Ich hab denen jetzt finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung eines zweiten Wohnheimrouters angeboten. Ich wär sogar bereit, plötzlich das doppelte pro Monat und einmalig nen dicken Batzen Geld zu zechen – obwohl ich hier wahrscheinlich nur noch ein paar Monate wohne.
Mal Vergleichswerte:
Als ich nachts noch 5 MByte/s hatte, dauerte das Runterladen eines vollständigen Films bei einem namenhaften Anbieter 140 Sekunden, also knapp was über 2 Minuten. Jetzt, wo ich auf Dauer nur noch 150 KByte/s erreiche, dauert das Ganze etwa 33 mal so lange, also fast 78 Minuten. Mehr als ne Stunde!!
Ein großes Spiel (10 GB) bei einem anderen namenhaften Anbieter dauert dann nicht mehr 33 Minuten, sondern weit mehr als 18 Stunden!
Ein Musiktitel nicht mehr eine Sekunde, sondern 33.
An YouTube ist ohne ewiges Buffern und Warten vor jedem Video gar nicht mehr zu denken.
In Wirklichkeit ist das alles noch viel schlimmer. Die Geschwindigkeit ist so lahm, dass ich nicht gleichzeitig downloaden und telefonieren kann. Und der Aufbau einer normalen Webseite (hier: xkcd.com) ohne Cache dauert 5 Sekunden!
Das ist wie ein Rückschritt aus der Zukunft in die Steinzeit!
Ist es krank, dass das für mich n Grund wäre, hier auszuziehen, wenn sich das nicht wenigstens wieder auf 1 MByte/s ändern lässt?
Ich schieb hier gerade voll die Panik, dass ich permanent mit 150 KB/s leben muss. O.O
Auf einer Seite, bei der zufällig 3 Buchstaben und Zahlen erscheinen, die man abtippen soll.
Gerade hatte ich HIV.
BSE hatte ich vor einer ganzen Weile mal.
Und vorhin habe ich “I Am Legend” gesehen. Kann es sein, dass der OST auf das alternative Ende ausgelegt ist?
Falls jemand auf die Idee kommt, bei Pizza 69 eine Steinofenpizza zu bestellen.
Steinofenpizza nach deren Definition heißt:
Unsere Pizzakartons sind von innen so beschichtet, dass wir den belegten Pizzateig reinlegen und den Karton schließen können, während die Pizza im Ofen ist. Auf diese Weise bleibt die Pizza schön saftig. Das Auge isst man schließlich auch mit!
Disclaimer: Dieses Statement wurde den Betreibern von mir in den Mund gelegt. Offen würden die wohl nie sagen, wie scheiße ihre Pizza ist.
Nicht nur visuell, sondern auch geschmacklich sind die ein echter Reinfall. Aufessen war bei mir nicht drin.
Billig, aber bäh. Wenn ihr gute Pizza bestellen wollt, empfehle ich euch Uno Pizza – die haben mich bisher nicht enttäuscht. Und auch preislich hauen die ihre Konkurrenten in die Pfanne.
(Aber holt euch nicht den Pizzaschneider – der ist … kindersicher)