Ein Uhr nachts im Schienenersatzverkehr wegen einer Baustelle zwischen Biederitz und Magdeburg Neustadt. Wir haben bereits erfahren, dass wir den Nachtbus, der uns zu mir nach Hause fahren würde, nicht mehr bekommen können. Erst wieder 2 Stunden später.

Rechtzeitig bemerke ich, dass der Schienenersatz-Bus direkt an meiner Wohnung vorbeifahren wird, also frage ich den Busfahrer, ob er bitte bitte kurz anhalten und uns auf der verlassenen Straße abwerfen könne.

Reaktion?

Geht nicht. Angenommen, er lässt uns raus und auf den 3 Metern von der Bordsteinkante zu mir nach Hause werde ich nun um 1 Uhr nachts von einem mit Schallgeschwindigkeit auf dem Gehweg heranrasenden Sportwagen überfahren: Dann sitzt er im Knast, weil sowas nicht versichert ist – schließlich hat er von der Bahn einen eindeutigen Auftrag bekommen. Das geht doch nicht. Zu DDR-Zeiten wäre das gegangen, aber heute geht das doch nicht, nein, so geht das nicht.

Taxi war dann 5 Euro.

Wichser.