Jeder ist erpressbar
- 08.12.2011 14:27
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Dass man Firmen immer erst drohen muss…
Vor einem Monat ist meine Internet-Flatrate ausgelaufen und Fonic hat es nicht geschafft, sich das Geld trotz erteilter Einzugsermächtigung (“holen Sie sich immer dann 10€, wenn das Guthaben unter 4€ fällt”) von meinem Konto zu holen, sodass die Internet-Flatrate einfach unangekündigt weggefallen ist und ich dann für meinen Traffic bezahlen musste.
Da kamen dann immerhin 25€ zusammen (statt der 10€, die die Flatrate kostet).
Eben habe ich bei Fonic angerufen, um das zu klären. Dort sagte man mir, es habe schon mehrere solcher Fälle gegeben, aber der Fall gestaltet sich so, dass die 10€ ja nicht auf dem Guthabenkonto waren, dieses Konto aber nicht unter 4€ war. Man könne da nichts machen und mir nichts gutschreiben, niemand hier könne das, schon technisch nicht.
Auf die Frage nach dem Vorgesetzen sprach ich dann mit dem Teamleiter, der das Ganze noch einmal wiederholte. Auf die Frage, warum man mir nicht einmal bescheid geben kann, kam dann: “Sie hätten ja gucken müssen, ob die SMS kommt, dass die Flatrate verlängert wurde”.
Ich hab dann gesagt, dass ich es ziemlich schade finde, aber dass ich unter den Bedingungen nicht bei Fonic bleiben kann, bedankte mich für die Hilfe und verabschiedete mich. Beim Sprechen der Grußformel fuhr er mir ins Wort, dass sie mir ja für die Unannehmlichkeiten eine neue Internetflatrate kostenlos geben könnten. Als ich sagte, dass ich die mir schon direkt geholt habe, um nicht noch mehr Geld zu verlieren, sagte er, er könnte die auch im Nachhinein erstatten. Ach! Geht also doch?!
“Deal”, Dank, Verabschiedung.
Zwar immer noch 5€ (plus 2€ für dieses Telefonat) Miese gemacht dabei, aber besser als nichts.
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