Die Redaktion einer Verbrauchersendung ist auf meinen Vorfall mit der biber post aufmerksam geworden und wollte sich dahingehend mit mir einmal unterhalten. In der E-Mail-Konversation stellte sich heraus, dass sie dazu gerne bei und mit mir drehen wollten.

Da ich kein gesteigertes Interesse auf Fernsehpräsenz habe, ließ ich mich nur damit überzeugen, dass es sich um eine MDR-Sendung (Escher – Der MDR-Ratgeber) handelte, man also eine entsprechende Seriosität erwarten konnte.

Nachdem einige Mails mit Informationen darüber, was damals passiert war, hin und her gingen, hab ich mir eine Folge der Sendung mal angesehen.
Das sieht für mich dann danach aus, als wollten sie die Geschichte nachstellen. Ich sollte mich an meinen Rechner setzen und tippen, als wenn ich gerade die Mail an die biber post tippe. Ich sollte mit denen zu deren Zentrale gehen und sie zur Rede stellen. Oder deren Kasper hätte es getan (“Warum haben Sie nicht auf die E-Mails geantwortet?!”). Ich sollte das arme Opfer spielen.

Und das, wo der Fall ein Jahr her ist und es anscheinend damals interne Konsequenzen gab (die man dem Kunden gegenüber natürlich unmöglich zugeben konnte), die dazu geführt haben, dass das seit einem Jahr nicht mehr passiert ist. Mein Vertrauen in die biber post ist zwar verloren (ich werde kein Kunde mehr von denen), aber das konkrete Problem wurde beseitigt.

Hatte ich keinen Bock drauf, hab abgesagt.

Falls ihr aus Magdeburg kommt und schonmal böse Probleme mit der biber post (ja, ich hasse das Kleinschreiben und das Deppen Leerzeichen auch!) hattet und gerne ins Fernsehen möchtet, meldet euch bei der Redaktion. Mail-Adresse gibt es bei mir.

Leckerbissen am Rande: Aus der E-Mail-Signatur der Redakteurin erfuhr ich, dass die Produktionsfirma (Webseite) zu Endemol gehört. Bhahahaha, also doch RTL. :D

EDIT (09.02.2012): Auf Wunsch der Redakteurin habe ich ihren Namen aus diesem Beitrag entfernt.