Nachdem Rapidshare mit dem neuen Modell es sich mit den Kunden gehörig verscherzt hat, haben sie nun nach einigen Tagen das System generalüberholt.
Ein Paket namens RapidPro kostet 99 Rapids im Monat und bietet 10 GB Storage und 30 GB Traffic.
Zusätzlich kann man sich für 2 Rapids pro Monat einen GB Storage dazukaufen und für 14 Rapids 5 GB Traffic.
Einmal gutgeschriebener Traffic geht nicht wieder verloren.
Ich weiß nicht, ob man RapidPro beziehen muss, um seinen Speicher und seinen Traffic zu erweitern, aber 10 GB Speicher und 30 GB Traffic kosten im Alleinzukauf auch nur 104 Rapids – 30 GB Traffic allein nur 84 Rapids. Wer also nicht so viel Storage braucht, sollte auf RapidPro verzichten. Allerdings sei dazugesagt, dass die gesparten 15 Rapids nicht sehr viel Wert sind und sich der Aufwand kaum lohnt:
Rapidshare vertickt Rapids zu Paketen je 400, 1000, 2000, 5000 und 20000. Ein Rapid im 400er-Paket kostet 1,2475 Cent, in allen anderen Paketen 0,995 Cent – man sollte also mindestens 1000 Rapids auf einmal kaufen, erhält aber bei höheren Mengen auch keinen Vorteil mehr.
Ich selbst bin Wenigverbraucher (lade nur gelegentlich ein paar Messdaten runter) und habe mal meinen Verbrauch für den letzten Monat mal ausgerechnet. Ein Jahresaccount hat vor der Umstellung 55€ gekostet – also ca. 4,60€ pro Monat.
Für meinen bestehenden Account habe ich 20 Rapids pro Tag zurückbekommen. Für 30 Tage wären das also 600 Rapids – also knapp 6 Euro. Es wäre also von Vorteil gewesen, seinen Account nochmal zu verlängern – was ich nicht durfte, da mein Account noch zu lange gültig war.
Nach dem System, was es zwischenzeitlich gab, hätte ich im Vormonat 780 Rapids bezahlen müssen – also ca. 7,80€.
Das lag daran, dass mein Account für bestimmte Tage aufgestuft worden wäre, wodurch ich an diesem Tag allein 15 GB mehr hätte runterladen müssen, um es auszunutzen, wovon ich teilweise nur 100 MB nutzte und der Rest verfallen wäre. Allerdings hätte ich jeden Tag kurz vor Mitternacht prüfen müssen, ob mein Account hochgestuft wurde, und ihn wieder manuell runterstufen müssen für den nächsten Tag.
Nach diesem neuen System hätte mich der Vormonat 253 Rapids gekostet – also etwa 2,50€.
Zudem ist es komfortabel: Ich bezahle nur das, was ich tatsächlich verbrauche und ich kann selbst entscheiden, wie viel Traffic ich mir von meinen Rapids kaufe (oder ich lass es automatisch so viel Traffic buchen, wie ich brauche – verfällt ja schließlich nicht).
Damit bin ich natürlich mehr als zufrieden.