Kabel 1 – Abenteuer leben – deckt auf:
Fleischfressende Pflanzen fangen “nicht nur Insekten, sondern sogar kleine Tiere!”
Und das war redaktioneller Inhalt, kein Interview auf der Straße…
Superior to Life
Herrschaft eines Größenwahnsinnigen
Kabel 1 – Abenteuer leben – deckt auf:
Fleischfressende Pflanzen fangen “nicht nur Insekten, sondern sogar kleine Tiere!”
Und das war redaktioneller Inhalt, kein Interview auf der Straße…
Heute habe ich bei “Wer wird Millionär?” das erste Mal eine einstimmige Antwort auf einen Publikumsjoker gesehen (wobei ich zugebe, seit Monaten nicht mehr “Wer wird Millionär?” gesehen zu haben…):
Was hat üblicherweise 14 Stationen?
100% A Kreuzweg 0% B Karopfad 0% C Herzroute 0% D Pikpassage
Und ich sag es mal so: Ich habe noch nie davon gehört. Nie, ever. Vom Kreuzgang, ja, vom Kreuzweg, nö. Vor allem die Zahl 14 im Bezug dazu ist mir vollkommen neu. Siehscht mal, wieder was gelernt.
Ich hatte vor einer Weile eine Filmempfehlung abgegeben. Morgen kommt der Film auf ProSieben. Nur so zur Info.
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, wenn ihr verreist, aber ich kenne das bisher so, dass man Wechselstuben meidet, weil die entweder a) unterschiedliche An- und Verkaufspreise für Devisen haben oder b) pauschal einen gewissen Prozentsatz einbehalten. Deswegen nutzt man ja gerne den Service seiner eigenen Bank, mit der VISA-Karte an ausländischen Automaten provisions- und gebührfrei und vor allem zum echten Wechselkurs Geld abzuheben. Aber kommen wir zum Anfang der Geschichte.
Ich hatte von meinem letzten Urlaub, der mich quer durch Europa führte, noch Türkische Lira übrig, weil ich mich am letzten Tag beim Geldabheben vertippt habe. Gut, dachte ich mir, kannst es ja in Deutschland bei der <Bank deines Vertrauens> wieder zurücktauschen – hast du ja vor Jahren noch in Genthin auch gemacht. Ich also heute – der Monat und damit das Geld gehen zur Neige – zu einer <Bank meines Vertrauens>-Filiale hier in Magdeburg gegangen. Nachdem ich eine dreiviertel Stunde in der Warteschlange zugebracht habe, weil die nette Frau an der Kasse mit ihren befreundeten Kunden die Dauer der Transaktion (die so schon ewig gedauert hätte) durch Späße verdoppelt hat (schließlich ist ja Weihnachtsmarkt (wtf?!) und die Ladenbetreiber, die zufällig alle mit der netten Frau bekannt sind, brauchen alle Wechselgeld fürs Wochenende), erzähle ich ihr, dass ich gerne Türkische Lira loswerden will. Is nich, sachtse. Nur, wenn ich die auch bei der Spark… <Bank meines Vertrauens> gekauft hab. Ich soll zur Wechselstube am Hauptbahnhof gehen, sachtse.
Ich erzähl hier jetzt nicht alle Einzelheiten der Begebenheiten am Hauptbahnhof, nur soviel: Es scheint einen neuen Trend zu geben. Diese Wechselstube hat nämlich weder unterschiedliche Preise, noch eine pauschale Provision von – sagen wir mal – 5%. Nein, ist alles out. Heutzutage verarscht man seine Kunden nämlich, indem man BEIDES macht.
Eine Türkische Lira ist momentan 42 cent wert. Um eine Türkische Lira in dieser Wechselstube zu kaufen, darf man 47 cent bezahlen – also ca. 12% mehr. Für eine Türkische Lira bekommt man in dieser Wechselstube 37 cent – also ca. 12% weniger. DAZU kommt noch eine Bearbeitungspauschale von 5%. So werden aus den 47 cent, die man bezahlt, mal fix 49,5 – also insgesamt knapp 18% mehr als Original -; aus den 37 cent, die man bekommt, werden 35,15 cent – ein Minus von gut 16%.
Super, dass es dazu Alternativen gibt…
Ich habe gestern einen meiner <Lehrmeister> gefragt, wie er sich denn die Lehre vorstellt; die <Tafelanschriften> seien so voll, dass man immer im Lesefluss gestört wird, weil er meistens nach der Hälfte der Zeit, die man zum Lesen bräuchte, <abwischt>. Und das sei ja schließlich kontraproduktiv, weil man die <Schüler> ja damit dazu verleitet, die <Tafelanschriften> im Endeffekt aus Frust gar nicht mehr zu lesen, weshalb man sie sich ja auch sparen könnte. Wäre es nicht besser, wenn man den Stoff auf den <Tafeln> etwas komprimiert, sodass man nicht 150 <Tafelanschriften> pro <Unterrichtsstunde> durchrattern müsste?
Die Antwort: Er stellt einen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt daher alle Informationen in den <Tafelanschriften> zur Verfügung. Seine Betonung beim Vortrag läge auf den wichtigen Dingen, während der <Schüler> die unwichtigeren ja auch zu Hause nachlesen könnte, schließlich sind wir ja eine <Sonderschule> – was ich ziemlich ironisch finde, weil ich bisher jede <Tafelanschrift> zuende lesen konnte, in denen er seine außerordentliche Wichtigkeit oder die Wichtigkeit seiner bisherigen Projekte, während alles andere Müll ist, betont (was gerne mal 80% der <Unterrichtsstunde> einnimmt) und die <Tafelanschriften>, in denen der Stoff erklärt wird, gerne mal überspringt.
Immerhin weiß ich jetzt, was ein Hirsch-Index ist und warum er einen von 25 hat…
Heute bin ich per Zufall auf einen Youtube-Link gestoßen, bei dem versprochen wird, wie man mit System beim Roulette gewinnt.
Ich kannte die Idee vorher schon und kann bestätigen, dass es zu großen Summen führen kann. Kann!
Denn Roulette wäre nicht so erfolgreich, wenn es dabei nicht einen Haken gäbe: Begrenztes Kapital und Setzlimit pro Tisch.
Um zu überprüfen, ob und wie man das umgehen kann, habe ich eines unserer neuen Werkzeuge im Kampf gegen das Böse ausprobiert: AnyLogic, the Master’s almighty power tool.
Das kam dabei raus:
Klick!
Falls jemand eine (realistische) Einstellung findet, mit der das System auch bei begrenzten Ressourcen immer funktioniert, möge er (oder sie) mir bescheid sagen.
Roulette-Auszahlregeln findet man via Google.
Ihr werdet bei einer fast 50:50 Chance NIEMALS fünf oder sechs mal hintereinander falsch liegen.
Ich vermute ja fast, dass das Youtube-Video Werbung für die beiden Casinos ist – beide vom selben Besitzer, wie es aussieht…
EDIT: Bewertungen deaktiviert und Kommentare moderiert. Mysteriös…
EDIT: Ref-Links als Domains getarnt, dass ich da nicht drauf gekommen bin…
Ich steh ja voll drauf, triviale Hinweise auf gute Werke der Menschheitsgeschichte zu geben. Heute: Portal. Unbedingt mal durchspielen!
Selbst didaktisch kann sich da so mancher Professor ne Scheibe abschneiden. Sehr gut durchdachtes Konzept, musikalischer Wiedererkennungswert, …
Es gibt ja Dinge, die ich auf den Tod nicht ab kann. Eins dieser Dinge sind Angeber.
Heute zum Beispiel war ich bei McFit. Mein Trainingsprogramm schließt am Ende mit einem Ausdauertraining, wofür ich wie immer den Crosstrainer benutze. Zur Abwechslung habe ich mir einen MP3-Player mitgenommen und ihn mit einem Kabarettprogramm von Hagen Rether bestückt. Gerade als ich auf den Crosstainer steige endet das Programm und ich wechsele zum Soundtrack des Oscarpreisträgers “Once”, woraufhin ich beschließe, so lange auf dem Crosstrainer zu bleiben, bis das Album durch ist oder der Akku des Players versagt. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass a) ich neben dem Album noch so viel gute Musik auf dem Player hatte (schließlich war er seit Monaten unbenutzt) und b) der Akku des Players so lange hält.
Nach 90 Minuten steige ich dann doch vom Crosstrainer und die Anzeige verkündet stolz: “3200 kcal”
Ich hab mir jetzt mal ausgerechnet, wie viel ich essen oder trinken könnte, um das wieder reinzuholen *Brille hochschieb*:
Ich denke, es wird klar, warum ich Angeber nicht so leiden kann…
Ein Heuchler ist ein Heuchler ist ein Heuchler.
Ich habe heute unerwartet von Google eine Einladung zur Invite-Only-Beta von Google Wave bekommen. *dance* Da hab ich mich sooo ewig drauf gefreut.
Jetzt werd ich mir das mal reinziehen. Ich hab gelesen, ich kann selbst auch Leute einladen (wie, [das] versuche ich gerade rauszufinden)…
Wer möchte mit mir Google Wave testen?
Wer Google Wave nicht kennt: http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ oder http://wave.google.com
Google Wave! Google Wave! GOOOOOGLE WAAAAAAVE!
EDIT: Ich weiß jetzt, wie das mit den invites läuft. 20 Stück hab ich. Ich will meine Invites nicht wild losschicken an Leute, die es nicht benutzen wollen, ansonsten hättet ihr jetzt alle eine!
Falls ihr das hier also lest oder ich euch am Montag damit nerve: Sagt bescheid, ich will mit euch Waven. Allein ist nämlich blöd.
Oh mein Gott, ich glaub’s nicht! Google Wave!
Edit: Keine Einladungen, nur Nominierungen – dauert gern mal ne Woche, bis die auch aufgenommen werden. Oder länger.