Noch mehr Zukunft

Video darüber, wie Spiele unser (Alltags-) Leben verändern, mit Aussicht auf die Zukunft.

Es ist von einem Spieleindustrie-Insider und inzwischen Professor an der CMU, der erklärt, wie Spiele unser Leben übernommen haben und noch weiter übernehmen werden. Und seine Zukunftsvision finde ich ausgesprochen spannend. Auch die Details auf dem Weg sind sehr spannend. So erzählt er z.B. von einem neuen Ford-Auto mit eingebauten Öko-Tamagotchi. Da wächst eine virtuelle Pflanze auf dem Armaturenbrett-Display, wenn man Benzin spart.

(via Fefe)

Zum Video

Das ist echt gut und die halbe Stunde wirklich wert. Lässt einen die Augen weit öffnen.

Über die Zukunft

Ich habe heute Nacht mal drüber nachgedacht, wie in Zukunft die Geschichtsforschung aussehen wird.
Der Freundeskreis “Edlef Köppen”, der sich jede Woche in der Genthiner Bibliothek trifft, leitet die meisten seiner Informationen über den wohl größten deutschen Genthiner Schriftsteller aus Briefwechseln mit der Familie während des ersten Weltkriegs sowie Tagebucheinträgen ab und schließen nur selten Begebenheiten aus nichtbiographischen Veröffentlichungen und eben Nichtveröffentlichungen.
Wie sieht das Ganze denn heute aus? Statt Briefen hagelt es heute E-Mails, die meisten davon werden wohl auf lange Zeit gelöscht werden – wenn man nicht gerade bei Google ist – und Tagebucheinträge sind heute durch die Veröffentlichung im Web durch Selbstdarstellung nur so beschmiert. Wer nicht gerade in einer depressiven Phase steckt, wird wohl wenig von dem Preis geben, was einen innerlich bewegt – und selbst da sind Darstellungen gerne einmal leicht zugespitzt.
Nehmen wir als Beispiel einmal dieses Blog hier: Wer würde denn von diesem Geschreibsel hier vermuten, dass sich dahinter das wohl größte Genie nach Gauß versteckt, das seinen Intellekt vor anderen versteckt hält?

Seht ihr: Ich auch nicht.

Probleme bei der Tagesschau

Nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch scheint die Tagesschau derzeit eine Talfahrt hinzulegen. So kam es heute zu großen Pannen in der Reihenfolge der Beiträge – gleichzeitig ist aber gerade in den letzten Tagen auch anhand der Schnitte zwischen dem Sprecher und sich selbst deutlich sichtbar, dass es offenbar keine Live-Ausstrahlungen sind.
Beides gleichzeitig ist natürlich so für Deutschlands ernst’zunehmende Nachrichtensendung nicht tragbar. Wir bitten, das zu entschuldigen.

Bildungslücke

Sagt mal, war das schon immer so, dass die Tagesschau mehrfach pro Sendung auf die Bild am Sonntag als Quelle verweist? Sind die jetzt zu ner seriösen Quelle geworden, oder wie darf ich das deuten?

Anbei etwas makaberes:
Video zur Tagesschau vom 14.02.2010

Spult mal zu 5:24:

Er war heute vor 5 Jahren durch eine At…Autobombe getötet worden

7:15:

Der Friedensnobelpreisträger habe das Signal für das Ende des atomaren West…Wettrüstens gegeben

Der Videokommentator hat sich noch andere Versprecher geleistet…

Percy Jackson

Ich war heute mir zwei bekannten Persönlichkeiten im Kino und habe mir dort den Film “Percy Jackson – Diebe im Olymp” zu Gemüte geführt.

Ich bin für das Thema ja eh zu begeistern, daher hat mir der Film auch in Summe gut gefallen.
Seitenlange Kritiken und Inhaltsangaben könnt ihr euch woanders holen, mir ist etwas anderes ins Auge gefallen: Der Film deutet klar die Weltfremde an, die offenbar in Amerika zu herrschen scheint.

Weil sein Gehirn auf altgriechisch funktioniert, ist der Protagonist Legastheniker, wenn es um die Englische Sprache geht. Klar, wenn ich eine Fremdsprache lerne, bin auch ich selbst nach Jahrzehnten immer noch weitestgehend unfähig, sie zu lesen und zu schreiben. Erschreckenderweise kann er griechische Schrift lesen, braucht aber auch dort zum Entziffern im Film länger als ich.
Der Olymp befindet sich (nun) im Empire State Building, die Unterwelt in Los Angeles – muss ich das weiter ausführen?

Allerdings versichert mir eine der beiden Personen glaubhaft, dass die Bücher echt toll – und vor allem viel witziger/sarkastischer als der als “Komödie” geführte Film – sind. Die werd ich mir also mal reinziehen.

Geheilt

Da es bei vielen verschiedenen Leuten auf vielen verschiedenen Systemen Probleme mit dem 10-MBit-Vollduplex gab, hat das URZ die Geschwindigkeit auf 100 MBit auto zurückgesetzt, ich sollte also nun wieder meine 50 MBit/s nachts erreichen.

Doch was sehe ich?

Nachmittags kurz vor sechs. Echt nicht schlecht.

Wenn die das vorher gemacht hätten, hätte ich für meinen letzten großen Download (14,7 GB Messwerte) nicht 4 Stunden, sondern 24 Minuten gebraucht. Wow, der Hammer!
Zum Vergleich: Als ich zeitweise nur 1,25 MBit/s hatte, hätte das 26 Stunden gedauert.

Spaß mit OpenOffice.org


(Erklärung)

Der Geist ist sehr schwach

Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Treibern, um mein Problem mit meiner Netzwerkkarte unter Windows 7 (x64) zu beheben. Erster Hoffnungsschimmer: Völlig inkompatible (Ausschnitt siehe unten) Windows XP-Treiber (da die von Win7 und Vista keinen Erfolg gebracht haben).
Geschwindigkeit: 7 MBit up & down. 10MBit sollen (unter Ubuntu sind 9 MBit down und 8 MBit up drin). Aber immerhin schonmal besser als 1 MBit down und 7 MBit up.

inkompatibel
(Die jeweiligen Einstellungen lassen sich unabhängig voneinander ändern – für jeweils einen davon wird ein Systemneustart verlangt (aber nicht benötigt), was bei normalen Windows-7-Treibern entfällt. Die Einstellmöglichkeiten unterscheiden sich teilweise, z.B. “Aktiviert” vs. “Aktivieren”)

Ich glaube, diese doppelten Einträge entstehen, weil die alten Treiber nie wirklich deinstalliert werden – die neuen kommen dann einfach dazu. Ich kann leider auch durch das Deinstallieren nicht verhindern, dass er zuerst automatisch die Windows-7-Treiber nimmt, sondern muss sie immer ersetzen. Also muss ich da wohl mir leben.

Rain on your wedding day

1984-3
(via)

Das Fleisch ist willig, aber …

Heute Abend bekam ich noch Besuch von Frank, seinem Laptop und einer alten Netzwerkkarte.
Zuerst hatte sein (XP-) Laptop das gleiche Problem wie mein PC (und die gleichen Geschwindigkeiten), nach einer Umstellung von “Automatisch” auf “10 MBit vollduplex” bei der Netzwerkkarte hatten wir allerdings eine perfekte 10/10-MBit/s-Verbindung (also ein Zugewinn von 9 MBit im Download und 3 MBit im Upload).
Danach haben wir recherchiert, wie man diese Einstellung unter Ubuntu vornimmt und haben es dann auf meinem (Windows 7-) PC mit der Ubuntu-LiveCD ausprobiert. Ergebnis: Perfekte 10/10-MBit/s-Verbindung.

Diagnose: Windows 7 ignoriert bei mir den Zwang, die Netzwerkkarte in einem bestimmten Modus laufen zu lassen. Die Änderung der entsprechenden Einstellung, die auf Franks XP-Laptop und unter Ubuntu den Unterschied gemacht hat, wird, egal, was man einstellt, vollkommen ignoriert.

Google deutet nicht darauf hin, dass das ein verbreitetes Problem ist. Irgendwer ne Lösung (einen bestehenden Hotfix) parat?

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